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Ausschlaggebend
für diesen Vorschlag war, dass die biblische Figur der Maria-Magdalena
viele Aspekte vereinigt, die zur Beschreibung und
Vision unserer Kirchengemeinde passen:
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Maria
Magdalena hat als geistig-seelisch Kranke Leid und wahrscheinlich
auch Ausgrenzung und Stigmatisierung erfahren. Ihre Biographie hat
Brüche. Wir leben am Osdorfer Born mit vielen Menschen, deren Leben
von (Ab-)Brüchen geprägt ist. Maria Magdalena kannte das Leben in
seinen Tiefen. Sie hat aber auch erfahren, wie Gott sie davon
befreit und heilt. So ist Maria Magdalena wie sie in den Evangelien
und in der Tradition beschrieben wird, in vieler Hinsicht „wie
eine vom Osdorfer Born“.
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Maria
Magdalena war eine erdverbundene und dem Himmel zugewandte, gläubige,
leidenschaftliche und mutige Frau. Als Frau unter dem Kreuz und
erste Auferstehungszeugin hatte sie eine besondere Nähe zu Jesus.
Wir erleben es immer wieder, dass Menschen wie Maria Magdalena
unsere Gemeinde tragen, besonders in der Liebe unserer
Gemeindemitglieder zum Gottesdienst. Gleichzeitig drückt dieser
Name unsere Hoffnung aus, dass die Kirchengemeinde in Zukunft noch
mehr von Menschen mit dem Glauben und der Kraft von Maria Magdalena
belebt wird. Maria Magdalena ist ein Glaubensvorbild für uns als
Christen am Osdorfer Born.
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Die
biblische Figur der Maria-Magdalena gewährt eine starke Symbol- und
Aussagekraft über das aktuelle Tagesgeschehen und Trends hinweg.
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Eine
weibliche Bezugsfigur im Namen der Kirchengemeinde ist für alle
Kirchenvorsteherinnen (vor dem Hintergrund sehr vieler männlicher
Namen als kirchliche Bezugsfiguren) ein wichtiger Gesichtspunkt.
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