Stadtteildiakonie Osdorfer Born / Lurup
Neue Chancen für kirchliche Gemeindearbeit
Auferstehung  – Emmaus - Maria-Magdalena - Zu den 12 Aposteln

In den letzten Jahren hat sich die soziale Situation immer größerer Bevölkerungsteile im Gebiet Osdorfer Born / Lurup verschlechtert. Seit der Veränderung der Sozialgesetzgebung und der Umsetzung von Hartz IV, geraten immer mehr Menschen in unserem Land an den Rand ihrer Existenzmöglichkeiten. Für viele ist die neue Gesetzeslage nicht durchschaubar und sie fühlen sich der Behördenwillkür ausgeliefert.

Verstärkt wird dies dadurch, dass die Arbeitsämter mit der Umsetzung der neuen Rechtslage überfordert sind, so dass es häufig zu langen Bearbeitungszeiten kommt. Viele Familien führt dies unverschuldet in sozialen und finanziellen Ruin. Häufig droht nach der Arbeitslosigkeit dann auch noch die Obdachlosigkeit. Vor allem kinderreiche Familien sind hierdurch hart getroffen.

Die Maria-Magdalena-Kirchengemeinde (zukünftig mit den drei Luruper Kirchengemeinden "Auferstehung", "Emmaus" und "Zu den 12 Aposteln") hat auf diese Entwicklung reagiert und den Arbeitszweig "Stadtteildiakonie" für ihre Gemeinde neu eingerichtet. Mit dieser diakonischen Arbeit übernehmen die Kirchengemeinden soziale Verantwortung für die im Stadtteil lebenden Menschen.
Die diakonische Arbeit im Stadtteil handelt auf zwei Ebenen:

sie ist konkrete Hilfestellung, Dienst am Nächsten für einzelne Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
sie ist Einmischung von Kirche in die sozialen und politischen Bedingungen, die den Rahmen für die Alltagssituation der Menschen im Stadtteil bilden.

Stadtteildiakonie übernimmt damit nicht einfach sozialstaatliche Pflichtaufgaben, sondern eine wichtige Vermittlungsfunktion. Sie handelt anwaltschaftlich und ohne formale Zugangsvoraussetzungen und kann daher auch denen Hilfestellung geben, die offizielle Kontakte zu staatlichen Institutionen meiden.

Durch Stadtteildiakonie wird die Wahrnehmungsfähigkeit in den Gemeinden für verdeckte soziale Not gestärkt. Die Gemeinden stellen sich damit den Fragen und Nöten, die die Menschen in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag bewegen. Sie versuchen, durch Beratungsangebote einen konkreten Beitrag zur Herstellung menschenwürdiger und gerechter Lebensverhältnisse zu leisten. Durch unbürokratische Hilfe versuchen sie, in Not geratenen Menschen und Familien zu helfen ihre Existenz zu sichern. Kirche leistet für die Menschen im Stadtteil konkrete Hilfe und wird dadurch wieder direkt erfahrbar.

Beratungsangebot:

 Sozialberatung (Sozialhilfe, Wohngeld, Renten, Sozialversicherung.....)
Beratung bei Arbeitslosigkeit und der beruflichen Weiterbildung
in Fragen der Sozialhilfe
Beratung bei Verschuldung
Unterstützung gegenüber Behörden
Beratung in Fragen der Lebensorientierung
Beratung über Möglichkeiten von anderen Hilfsangeboten

Ansprechpartner:

Maria-Magdalena-Kirchengemeinde
Roland Schielke, Sozialpädagoge
Achtern Born 127 d
22549 Hamburg
Tel.: 040-8314221 -
Fax: 040-8326122
Email: schielke@maria-magdalena-kirche.de

Lebensmittel gibt es im Überfluss-
nur nicht jeder kann sich genügend kaufen!
Die Stadtteildiakonie reicht in Kooperation mit der Hamburger Tafel
Lebensmittel an Bedürftige weiter!

Ab 07.12. 07 jeden Freitag ab 14:30h
in den alten Vereinsräumen im "Born Center"