SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Suche

Kirchenjahr

Von Pfingsten bis Totensonntag

01.09.2021 | Trinitatis ist das Fest der Dreieinigkeit, das am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird. Christen glauben an Gott, der sich in drei Gestalten zeigt: als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Diese dreifache Offenbarung Gottes nennt man Dreieinigkeit (lateinisch „Trinität“).

Am ersten Sonntag nach Pfingsten begehen Christen den Dreifaltigkeitssonntag. Dieser Tag wird auch Trinitatis genannt und geht nicht auf ein konkretes Ereignis im Leben Jesu zurück.

Im Mittelpunkt steht die Heilige Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist – das ist auch die Bedeutung des lateinischen Namens „Trinitatis“ („drei“ und „Einheit“) für das Fest.

Im Kirchenjahr beginnt mit Trinitatis eine Zeit ohne große Feste. Damit geht die große Entwicklung zu Ende, die von Weihnachten aus den Bogen über Ostern bis Pfingsten spannt.

Die nachfolgenden Sonntage werden daher durchgezählt als erster, zweiter, dritter usw. „Sonntag nach Trinitatis".

Trinitatis wurde erst im 14. Jahrhundert fester Bestandteil des Kirchenjahres. Einheitliche Bräuche oder eine Festtradition gibt es nicht. Eine beliebte Darstellung in der Kunst zeigt Gottvater mit dem leidenden Christus, über ihnen schwebt der Geist in Form einer Taube.