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Handlungsempfehlungen der Nordkirche

Corona und Gottesdienst

07.04.2021 | Auf dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation geben die seit November 2020 entwickelten Empfehlungen der Nordkirche für das kirchliche Handeln unter Corona-Bedingungen weiterhin einen Orientierungsrahmen. Sie bleiben deshalb vom Grundsatz her in Geltung, verbunden allerdings mit einigen Präzisierungen, die zunächst auf den Zeitraum bis zum Sonntag Misericordias Domini, 18. April 2021 bezogen sind.

II. Gottesdienste

Die Inzidenz-Werte in den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie in der Freien und Hansestadt Hamburg als Ganzes stellen im Moment bei aller Kritik an deren Aussagekraft eine in der öffentlichen Diskussion und bei

gesetzlichen Vorgaben weitgehend anerkannte Orientierungsmarke dar. Deshalb werden sie auch diesen Empfehlungen im Blick auf die Durchführung von Präsenzgottesdiensten zugrunde gelegt. Darüber hinaus gilt:

• Bei einem Inzidenz-Wert unter 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gehen wir davon aus, dass Präsenzgottesdienste gefeiert werden können – natürlich unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben.

• Bei einem Inzidenz-Wert ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen empfehlen wir, das Infektionsgeschehen vor Ort genau zu beobachten und im Blick auf die Frage, ob Gottesdienste in Präsenz oder in einem alternativen Format gefeiert werden sollen, regelmäßig durch Beratung im Kirchengemeinderat „nachzusteuern“.

• Ab einem Inzidenz-Wert von 100 empfehlen wir, Alternativen zum Präsenzgottesdienst sorgfältig zu prüfen und vorrangig auf digitale Formate zu setzen.

Die Inzidenz-Werte geben dabei eine Orientierung und sind nicht als absolute Vorgaben zu verstehen.

Wie auch immer entschieden wird, die Nordkirche unterstützt die verantwortlich vor Ort getroffene Entscheidung.

 

Vollständiger Text der Handlungsempfehlungen vom 26. März 2021